doppelte Erbschleicherei

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Dem Autor sind Fälle bekannt, in denen eine doppelte Erbschleicherei vorliegt und zwei Erbfälle ineinander verwoben sind. Häufig betrifft das ältere Ehepaare, bei denen beide Eheleute gesundheitlich angeschlagen sind. In einer solchen Situation kann ein Erbschleicher dazu motiviert sein, beide Eheleute zu beeinflussen. Es gibt beispielsweise einen Fall, in dem eine junge Frau als Putzhilfe bei einem älteren Ehepaar war und der Ehemann (über 80 Jahre) sie auf seinem Schoss sitzen ließ und ihr sexuell hörig war. Er war zu einer freien Willensbildung nicht mehr in der Lage. Die Ehefrau erlebte diese Vorgänge mit, konnte sich aber nicht mehr wehren, weil sie geistig und körperlich so stark abgebaut hatte, dass sie handlungsunfähig war.

Prof. Dr. Wolfgang Böh, München-Gräfelfing
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Steuerrecht

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