Erbschleicherei bei unklaren Verwandtschaftssituationen

Artikel gespeichert unter: Allgemeine Hinweise


Die Verwandtschaft zu einem Erblasser, insbesondere die Abstammung als Kind oder Enkel bzw. die Verwandtschaft als Cousin / Cousine liefern einen Ansatzpunkt für Erbschleicher, da aus dieser Verwandtschaft ein gesetzliches Erbrecht und ggf. ein Pflichtteilsanspruch resultiert. Deshalb berufen sich Erbschleicher mitunter auf ein vermeintliches, tatsächlich nicht bestehendes Verwandtschaftsverhältnis um sich ein gesetzliches Erbrecht anzumaßen. Dies führt auch dazu, dass Erbschleicher sich auf Basis dieses Verwandtschaftsverhältnisses auch auf eine Vertretungsmacht berufen. In einem Fall in Bayern war es so, dass eine junge Dame behauptete, das uneheliche Kind des Erblassers zu sein. Sie wollte hierdurch ein Erbrecht erlangen. Gleichzeitig wurde sie im Ausland als Bevollmächtigte des Erblassers tätig.

Haben Sie Fragen? E-Mail an das Forschungsinstitut

« Erbschleicherei im Ausland     Erbschleicherei zum Nachteil unehelicher Kinder »

Themen

Links

Feeds