Erbschleicherei bei “zufälligen” Bekanntschaften

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In der Praxis tritt bisweilen die Situation ein, dass insbesondere eine ältere Person eine Bekanntschaft macht und sich dann diese Bekanntschaft über einen längeren Zeitraum unersetzlich macht. Es entsteht ein Abhängigkeitsverhältnis, das von der älteren Person als Freundschaft missinterpretiert wird. Das Verhältnis wird immer enger und der Bekanntschaft gelingt es, ggf. Familie und Freundeskreis von der älteren Person wegzudrängen und diese zu isolieren. Dabei sind dem Autor als Geschäftsmodell Fälle bekannt, in dem insbesondere Damen einen “Rund-um-Service” anbieten, der u. a. folgendes beinhalten kann:

- Begleitung zu Konzerten, Veranstaltungen u.ä.
- Fahrdienste,
- Einkaufshilfe,
- Erledigung von Post und Korrespondenz

Natürlich ist dies grundsätzlich ein Dienstleistungsangebot, das älteren Menschen gut helfen kann. Nur besteht auch das Risiko, auf einen Erbschleicher zu treffen.

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