Erbschleicherei durch langjährige Lebensgefährtin

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In vielen Fällen ist festzustellen, dass es ein klassisches Erbschleichermuster gibt. Der männliche, ältere Erblasser hat eine Lebensgefährtin über zum Teil mehrere Jahrzehnte und diese versucht, vermögensmäßig beteiligt zu werden. Die Kinder aus erster Ehe und die ggf. noch lebende erste Ehefrau bilden den Kontrast. Die Lebensgefährtin wird hier die Familie des Erblassers schlecht machen und diesen insbesondere von seinen Kindern isolieren. Natürlich besteht häufig auch der Versuch einer Heirat, damit die Lebensgefährtin nicht nur Unterhalts- und Zugewinnansprüche, sondern auch das gesetzliche Erbrecht bzw. den Pflichtteilsanspruch erhält. In einem Fall in Bayern hat eine Lebensgefährtin 50 Jahre gewartet, bis der Erblasser sie dann endlich geheiratet hat. Der ältere Herr war über 80 Jahre alt und schwer erkrankt. Nun muss die Tochter aus einer früheren Beziehung versuchen, diese Heirat wieder anzugreifen.

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