Erbschleicherei im Ausland

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Ein großes Risiko für Erbschleicheropfer besteht bei Fällen mit Auslandsbezug und zwar dann, wenn der Erblasser im Ausland lebt und dort verstirbt. Viele Länder kennen dann kein mit dem deutschen Recht vergleichbares Nachlassverfahren und das Vermögen wird abgewickelt, ohne dass es potentielle Erben erfahren und beteiligt werden. Häufig sind es Lebensgefährten in zweiter Ehe, die dann die Kinder aus der ersten Ehe benachteiligen. In einem Fall in der Karibik ist ein älterer Herr verstorben, der in Deutschland Kinder hinterlassen hat. Über einen längeren Zeitraum haben diese vom Erbfall nichts erfahren, da sich die Lebensgefährtin in der Karibik als alleinige Erbin ausgegeben und die Kinder aus erster Ehe verschwiegen hat. Die Erbschleicherin hat sich den Nachlass ohne Einflussmöglichkeit der Kinder einverleibt.

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