Erbschleicherei in der Familie

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Eine stereotype Situation von Erbschleicherei spielt sich innerhalb der Familie ab und zwar meistens dann, wenn ein Elternteil verstorben ist und dann mehrere Kinder da sind, die um das alleinstehende Elternteil “konkurrieren”. Beobachtbar ist dann, dass einzelne Geschwister den Neid ausleben, der auf andere Gschwister schon zum Teil seit Jahrzehnten unter der Oberfläche schwelt. Dieser Komplex wird dadurch befriedigt, dass man das Elternteil zu sich holt und die anderen Geschwister ausschließt. Häufig wird ein Besuch oder ein telefonischer Kontakt unterbunden. Geschenke werden nicht mehr zugestellt. Vater oder Mutter werden damit abgespeist, dass die abgeblockten Kinder keinen Kontakt mehr wollen. Dies treibt das Elternteil dann noch stärker in die Hände des erbschleichenden Kindes. Dieses erreicht häufig eine Bevollmächtigung bzw. eine günstige Erbeinsetzung.

Prof. Dr. Wolfgang Böh, München-Gräfelfing
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Steuerrecht

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