Erbschleicherei und Körperverletzung

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Viele Fälle von Erbschleicherei basieren auf einer Beeinflussung bzw. Manipulation der betroffenen Personen. Es gibt aber genauso viele Fälle, in denen die betroffene Person mit körperlicher Gewalt zu einem bestimmten Verhalten (einer Schenkung, einem Testament) gebracht wird. Im Erbfall lässt sich dies dann nur selten nachweisen. Dabei gibt es eine große Bandbreite. Dem Autor sind Fälle bekannt, in denen die betroffene Person geschlagen und die Treppe hinabgestoßen worden ist. Nach dem Sturz und einer Kopfverletzung hat sich die betroffene Person dann nicht mehr geweigert, das Testament zugunsten des Erbschleichers zu erstellen. Hierher gehören aber auch Sachverhalte, in denen der Erbschleicher durch Unterlassen den Tod der betroffenen Person herbeiführt, um schneller Erbe zu werden. Ein Beispiel: der spätere Erblasser wird einfach nach einem Herzinfarkt in seiner Wohnung liegen gelassen und der Notarzt erst gerufen, als es zu spät war.

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