Erbschleicherei und mündliche Absprachen

Heutzutage verlassen sich viele Menschen auf mündliche Absprachen. Diese können tatsächlich zu wirksamen Verträgen führen. Allerdings stellt sich gerade in Erbfällen vielfach die Beweisfrage. Wurde also zwischen dem Erblasser und seinen zwei Kindern eine mündliche Absprache getroffen, besteht für das begünstigte Kind immer das Risiko, dass das benachteiligte Kind, das beispielsweise eine Ausgleichszahlung versprochen hat, die Existenz der mündlichen Vereinbarung nach dem Erbfall bestreitet.