Erbschleicherei von Eltern gegenüber Kindern

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Ein kaum bekanntes, aber nicht seltenes Problem ist die Erbschleicherei von Eltern gegenüber Kindern. Häufig treten solche Fälle auf, wenn Kinder noch minderjährig sind. In dieser Situation haben die Eltern eine gesetzliche Vertretungsmacht und dürfen für ein Kind entscheiden. Wenn ein Elternteil stirbt, erben nach gesetzlicher Erbfolge der überlebende Elternteil und das Kind, wobei der Elternteil das Kind vertritt. In solchen Situation kann es vorkommen, dass das Kind durch nachteilige Erklärungen des Elternteils geschädigt wird. In einem Fall in Norddeutschland hatte das Kind Rechte aus einer Gesellschaftsbeteiligung nach dem Tod des Vaters zu beanspruchen. Dieses Recht wurde dem Kind durch die Mutter vorenthalten, die sich im Rahmen der Erberschleicherung den Gesellschaftsanteil gesichert hat. Das Kind hat erst 20 Jahre später von diesem Vorgang erfahren.

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