Ermitteln von Informationen zur Testierfähigkeit

Gerade Erbprätendenten, die kaum Kenntnis von der Gesundheitssituation des Erblassers haben, haben das Problem, dass sie nicht abschätzen können, ob eine Testierunfähigkeit ausreichend vorgetragen werden kann. Hilfreich ist hierbei eine Anfrage beim zuständigen Betreuungsgericht danach, ob eine gesetzliche Betreuung für den Erblasser bestanden hat. Aus der Betreuungsakte können dann im Einzelfall wichtige medizinsiche Informationen entnommen werden.

Prof. Dr. Wolfgang Böh, München-Gräfelfing
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Steuerrecht