Familienstreit von Erbschleichern ausgenutzt

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Für Erbschleicher ist es besonders leicht, die Erblasserperson zu einem Testament zu überreden, wenn innerhalb der Familie Streit besteht. In einem solchen Fall wird auch ein anfänglich Unbekannter oder Außenstehender zum Erben. Die Familie wird enterbt. Häufiges Beispiel ist die Enterbung der Kinder, zu denen eigentlich ein gutes Verhältnis, wenn sich ein Erblasser von seinem Ehepartner getrennt hat. Erbschleichern fällt es dann leicht, auch die Kinder in Miskredit zu bringen. In einem Beispiel aus Sachsen hatte sich ein älterer Herr von seiner Ehefrau getrennt und wollte eigentlich seine beiden Töchter einsetzen. diese lebten aber in Bayern und so war der querschnittsgelähmte Herr auf die Pflegeperson angewiesen. Diese überredete den Erblasser, eine Stiftung zu gründen und ließ sich dann als Testamentsvollstreckerin und Stiftungsvorstand einsetzen. Die Familie wurde enterbt.

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