Testierunfähigkeit bei körperlichen Erkrankungen

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Viele Erbschleichersituationen folgen einem ganz bestimmten Muster. Der spätere Erblasser ist körperlich schwer erkrankt und damit von einer Person abhängig. Als Erkrankungen und Einschränkungen kommen häufig vor:

- Krebsleiden,
- Herzleiden,
- Blindheit, Taubheit
- Gehbehinderung.

In all diesen Fällen wird dann die Erbschleicherperson das Abhängigkeitsverhältnis dadurch verstärken, dass der Kontakt zu nahen Angehörigen abgebrochen wird. Der spätere Erblasser ist isoliert und kann durch die Erbschleicherperson beeinflusst werden. Er ist in der Folge nicht mehr in der Lage, seinen Willen frei zu bilden. Bei Gericht führt dies häufig zu dem Problem, dass ein Gutachter ein rein körperliches Gebrechen ggf. nicht ausreichen lässt, um den Weg hin zu einer Testierunfähigkeit zu begründen. Es sollte deshalb eine besonders sorgfältige Prüfung in diesem Bereich vor Eröffnung eines Verfahrens erfolgen.

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