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Warum landen so wenige Erbschleicherfälle vor Gericht?

Das nach wie vor wenige Erbschleicherfälle vor Gericht landen hat verschiedene Gründe. Einer der Gründe ist, dass es oft an von Erbschleicherei betroffenen Personen fehlt, bzw. die betroffenen Personen nichts von ihrer Betroffenheit wissen. Opfer von Erbschleicherei sind in den meisten Fällen ältere Menschen, die wenig Kontakt mit anderen Personen als dem Erbschleicher haben. Dementsprechend fehlt es an Personen, denen bewusst wird, dass sie um „ihr“ Erbe gebracht werden. So wird entfernten Verwandten überhaupt nicht bewusst, dass sie eigentlich als gesetzliche Erben berufen worden wären, wenn es kein Testament zugunsten des Erbschleichers gegeben hätte. Da sie jedoch aus der Ferne die Situation um den Erbschleicher nicht immer richtig einschätzen können, gehen sie oft davon aus, dass „alles schon seine Richtigkeit haben wird“ und versuchen nicht einen Anspruch auf das Erbe gerichtlich durchzusetzen.

Haben Sie Fragen? E-Mail an die Erbrechtsstiftung


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