Erblasser – dement – freundlich zugewandt

Artikel gespeichert unter: Demenz


In der medizinischen Fachliteratur ist bekannt, dass auffällig ist, dass viele Demente in ihrem Kotaktverhalten freundlich zugewandt sind. Es fehlt ihnen allerdings bei einem bestimmten Schweregrad der Krankheit an Kritik- und Einsichtsfähigkeit, Lang- und Kurzzeitgedächtnis oder an einem planerisch-exekutiven Denken. Der Betroffene kann in einem solchen Fall überhaupt nicht überblicken und abschätzen, welche Kontakte und welcher Umgang mit Personen für ihn von Schaden oder von Nutzen sein können. Derartige Erblasser agieren demnach in einer kindlich-naiven Weise, ohne auch nur im Ansatz die tatsächlichen Absichten und Ziele des Gegenüber –sofern er nur freundlich auftritt- zu erfassen. In einer derartigen Situation sind die Erblasser manipulativen Absichten ungeschützt ausgeliefert und sind nicht mehr in der Lage, Vermögensentscheidungen richtig zu treffen bzw. haben nicht mehr den Willen, frei zu bestimmen und zu vererben.

Haben Sie Fragen? E-Mail an das Forschungsinstitut

« Erbschleicherei durch konstruiertes Darlehen     Informationen zu Risiken und Schutzmaßnahmen bei Erbschleicherei »

Themen

Links

Feeds