Erbunwürdigkeit – gefälschtes Testament

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Die Behauptung der Erbunwürdigkeit wegen der Erstellung eines gefälschten Testaments ist vom Behauptenden zu beweisen. Hierfür muss nicht nur die Existenz einer solchen gefälschten Urkunde bewiesen werden, sondern auch das Vorhandensein eines subjektiven Elements. Insofern muss die Urkunde von dem Belasteten selbst hergestellt oder in Kenntnis der Fälschung in den Rechtsverkehr gebracht worden sein.
Die bloße Existenz der gefälschten Urkunde ist nicht ausreichend.

OLG München 20. Zivilsenat, Urteil vom 29.04.2009, Az. 20 U 5261/ 08.

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