Fälschung eines Testaments

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Die Fälschung eines Testaments führt zur Erbunwürdigkeit nach § 2339 Abs. 4 BGB. Daran ändert sich nichts, selbst wenn die Fälschung möglicherweise dem Willen des Erblassers entspricht. Jede Fälschungshandlung stellt somit einen unerlaubten Eingriff in die Testierfähigkeit dar und unterfällt insofern der Wertung des § 2339 Satz 1 Nr. 4 BGB.

OLG Stuttgart, Urteil vom 26.03.1998, Az. 19 U 139/ 97.

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