Testamente – nur echt, wenn Erblasser die Formulierung so wollte?

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In einem erschreckenden Ausmaß stellen wir fest, dass Testamente von Erbschleichern vorgefertigt werden und alten Menschen auch im Rahmen von notariellen Beurkundungen untergeschoben werden.
Wir wundern uns, dass oftmals auch Notare diese Beurkundung vornehmen, da auch in vielen Fällen offensichtlich ist, dass der Testamentsentwurf von einem Interessierten stammt.
Gerade ist uns ein Fall eines Steuerberaters bekannt geworden, der einen Testamentsentwurf für eine ältere Dame, die den Inhalt sicherlich nicht verstanden hatte, verfasste und von einem Notar beurkunden ließ.
Man sollte sich in der Rechtsprechung und auch in der Rechtswissenschaft mehr mit derartigen Testamenten befassen.
Ist ein Testament wirklich ein Testament, wenn der Inhalt ausschließlich von dritter Seite stammt und der betroffene alte Mensch diesen nur abgenickt hat. Es tauchen hier viele Fragen der Testierfähigkeit, aber auch der Willenlosigkeit auf, die ebenfalls zur Testierunfähigkeit führt. Zu diesem Thema ist ein absolutes Spezialwissen notwendig.
Die Stiftung vermittelt auch Rechtsgutachten und medizinische Gutachter, die hier weiterhelfen können.

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