Erbschleicher – mentale Eingangstüren

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Die Erbschleicher gehen folgendermaßen vor:
Sie tasten die alten Menschen ab. Sie erschleichen sich das Vertrauen, indem sie zuhören und bewundern. Der alte Mensch fühlt sich zum ersten Mal nicht mehr einsam und öffnet sich vertrauensselig dem Erbschleicher. Sie ergattern das Vertrauen mit den Unterstellungen, dass die Angehörigen den alten Menschen nur in ein Heim bringen wollen oder nur an das Geld wollen. Anschließend erreichen sie meist, dass sie eine Vorsorgevollmacht erhalten oder dass sie zumindest das Recht erhalten, den alten Menschen weiter zu isolieren. Der alte Mensch merkt überhaupt nicht, wie die Isolierung nach und nach stärker wird. Er merkt, dass die Angehörigen nicht mehr anrufen, weil sie letztendlich gar nicht telefonisch durchkommen oder die Post weitergeleitet wird. Die Behauptung, dass die Angehörigen nichts mehr mit dem alten Menschen zu tun haben, fällt also bei dieser Vorbereitung auf fruchtbaren Boden. Anschließend werden noch ordentlich die Angehörigen beleidigt und verleumdet. Die anschließende Vorsorgevollmacht ermöglicht die entsprechenden Besuchsverbote. Klargestellt werden muss, dass diese Art und Weise der Erbschleicherei oftmals auch selbst von einem einzelnen Angehörigen gegenüber den anderen Angehörigen ausgeübt wird, um aus Geldgier an das Vermögen des alten Menschen zu kommen.

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