Vorsorgevollmacht – Innenverhältnis

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Sie sollten unbedingt eine Regelung treffen zwischen dem Bevollmächtigten und dem Vollmachtgeber über die Rechtsnatur des Innenverhältnisses. Sollte hier keine Regelung getroffen werden, könnte es sein, dass es sich dann um ein Gefälligkeitsverhältnis handelt, das äußerst negative Folgen hat, falls es zu Schwierigkeiten im Rahmen der Vollmachtsausübung kommt, weil dann eventuell keine Ansprüche gegeben sind. Die Rechtsprechung geht von einem Auftragsverhältnis aus. Der genaue Inhalt sollte die Risiken für den Vollmachtnehmer und die des Vollmachtgebers abklären. Die Stiftung vermittelt Experten, die derartige Verträge entwerfen können. Man muss allerdings darauf hinweisen, dass der Vollmachtsmissbrauch durch einen internen Vertrag zwischen Vollmachtgeber und Vollmachtnehmer nicht verhindert werden kann. Er kann nur Ansprüche, soweit der Vollmachtnehmer überhaupt noch Vermögen hat, gegen den Vollmachtnehmer durchsetzen. Wir gehen aber auch davon aus, dass es sich um Verhältnisse handelt, die friedlich abgewickelt werden sollen und da sollte auch der Vollmachtnehmer gegen Risiken abgesichert werden. Hier kann man auch bezüglich der Haftung Reduzierungen vornehmen und gewisse Haftungsbereiche ausschließen. Näheres regeln mit Ihnen die Experten der Vorsorgevollmachtsstiftung, die wir Ihnen gerne benennen.

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