Erbschleicherei bei körperlichen Erkrankungen

Betroffene Personen mit psychiatrischen Grunderkrankungen werden durch den Gesetzgeber insoweit geschützt, dass sie ab einem gewissen Schweregrad nicht mehr Geschäfts-, respektive testierfähig sind. Dies gilt aber für Personen nicht, die an körperlichen Erkrankungen leiden, selbst wenn diese schwerwiegend sind. Auf diesen Personenkreis können Erbschleicher in der Regel sehr stark einwirken, ohne juristisch ausreichend sanktioniert zu werden.

Erbschleicher unterstützt durch Steuerberater

Erbschleicher versuchen vielfach ältere Menschen dazu zu motivieren, schon lebzeitig Vermögen weiterzugeben. Der typische Fall ist, dass ein Kind die Eltern drängt, schnell einen erheblichen Teil des Vermögens zu übertragen. Wenn die Eltern zögern, kann das Kind manchmal auf einen Steuerberater zurückgreifen, der die Übertragung aus steuerlichen Gründen empfiehlt. Dass eine steuergünstige Übertragung aber zu rechtlichen und wirtschaftlichen Nachteilen für […..]
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Erbschleicher trotz Vorsorgevollmacht

Gerade ältere Menschen denken, dass sie sich durch eine Vorsorgevollmacht, die sie an eine vertraute, nahestehende Person gegeben haben, vor Erbschleicherei geschützt haben. Leider ist es in Deutschland möglich, eine solche Vorsorgevollmacht zu kippen und kaputt zu machen. Erbschleicher greifen hier zu unterschiedlichen Mitteln, sodass eine sorgfältige Gestaltung der Vorsorgevollmacht notwendig ist, um dies zu verhindern.

Erbschleicherei bei Bankberatungen

Bankberater sind Personen, die einen ggf. langjährigen Kontakt zu älteren Menschen aufgebaut haben. In Einzelfällen nutzen Bankberater dieses Vertrauensverhältnis aus, überschreiten die Grenze Ihrer beruflichen Aufgaben und überreden den älteren Menschen dazu, in als Bevollmächtigten oder Erben einzusetzen.

Erbschleicherei und Gefangenhalten

Die Abschottung der betroffenen Person von Freundeskreis und Familie ist ein stereotypes Verhalten eines Erbschleichers. Diese Abschottung kann in Einzelfällen so drastisch sein, dass es sich um ein Gefangenhalten handelt. Dies kann strafrechtliche Konsequenzen für den Erbschleicher haben, sich aber auch auf die Wirksamkeit von Rechtsgeschäften auswirken.

Erbschleicherei und Mietverhältnis

Ein Vermögensvorteil, den sich Erbschleicher sichern können, ist die Aussicht auf günstiges Wohnen. Es gibt Fälle, in denen Erbschleicher mit der betroffenen Personen einen Mietvertrag abschließen, der deutlich unter den marktgerechten Konditionen liegt. Dieser Mietvertrag bindet dann auch die Erben der betroffenen Person und schädigt diese über Jahre.

Erbschleicherei nach dem Tod des Erblassers

Vielen Familienangehörigen ist das Risiko nicht bewusst, dass ein Erbschleicher häufig auch nach dem Tod weitermacht: indem er das Schließfach ausräumt, die Konten leert, das Bargeld mitnimmt oder wertvolle Vermögensgegenstände. Es besteht auch das Risiko, dass ein Erbschleicher nach dem Tod eine transmortal wirkendende Vorsorgevollmacht verwendet.

Erbschleicherei und Einfluss auf nahestehende Personen

In einem Rechtsstreit nach dem Erbfall kommt es häufig darauf an, ob nahestehende Personen, die täglichen Umgang mit der Erblasser-Person hatten, gesundheitliche Beeinträchtigungen berichten. Es kommt nicht selten vor, dass der Erbschleicher hier vorbereitend insbesondere Pflegepersonal auf seine Seite zieht, indem er Geldgeschenke macht oder dafür sorgt, dass das Pflegepersonal mit einem Betrag in das Testament aufgenommen wird. Das Pflegepersonal […..]
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