vorgeschobene Gemeinnützigkeit durch Erbschleicher

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Erbschleicher versuchen mögliche Erbschleicheropfer davon zu überzeugen, dass sie das Erbe für gemeinnützige Zwecke verwenden sollen, wenn die Erbschleicher sehen, dass sie selbst nicht Erbe werden. Die Erbschleicher überlegen, welcher gemeinnützige Zweck für das Erbschleicheropfer interessant ist – beispielsweise Tiere, Kinder, Wissenschaft – und schlagen dann eine Institution vor, bei der sie beteiligt sind und die diesen Zweck vordergründig verfolgt. In einem Fall in Hessen war es so, dass die Erblasserin überredet wurde, das gesamte Erbe an einen Tierschutzverein zu geben, den die Erbschleicherin (die Nachbarin der Erblasserin) zuvor gegründet hatte. Damit ist die Erbschleicherin verfügungsberechtigt für den gesamten Nachlass geworden.

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