Musterfall: Vergiftung des Erblassers

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Aktuell wurde uns über einen Fall aus dem Raum Aachen berichtet, der einen besonders drastischen Erbschleichersachverhalt beinhaltet. Es ging dabei um ältere Eheleute, die zwei Kinder hatten und ein Kind adoptierten. Über den Lauf der Jahre – so wird mit Blick auf die gesundheitliche Situation des Vaters vermutet – hat der Adoptivsohn diesen mit kleineren Mengen Gift vergiftet. Die gesundheitliche Situation des Vaters hat sich rapide verschlechtert. Gleichzeitig hat der Adoptivsohn die beiden Schwestern bei den Eltern immer wieder schlecht geredet und er erhielt zuletzt die Betreuung. Als er daraufhin vollen Zugriff auf die Eltern hatten, gelang es ihm mehrere Testamente zu motivieren, mit dem Ergebnis, dass er den Hauptteil des Erbes für sich beanspruchen konnte. Die Schwestern hatten keine Kenntnis von dem Testament und versuchen nunmehr ihre Rechte vor dem Nachlassgericht durchzusetzen.

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